Unsere Kompetenzen finden sich in folgenden Bereichen
Osteopathie
ganzheitliche Untersuchung und Behandlung

© www. hpo-osteopathie. de
Neuraltherapie
naturheilkundliches Regulationsverfahren

© Fachwerkstatt für Osteopathie 2022
Dry Needling
Triggerpunkt-Therapie

© Fachwerkstatt für Osteopathie 2024
Darm- und Gesundheitsberatung
Dein Nährstoffcheck

© Maren Raspel 2024
Osteopathie

„osteon“ = „Knochen“, „pathos“ = „Leiden“
Osteopathie ist eine Alternativmedizin, die in Deutschland nur von Ärzten und Heilpraktikern angewendet werden darf.
Ihr Begründer ist Andrew Taylor Still ( geb. August 1828 in Virginia, †1917 in Missouri),
der die Osteopathie selbst entwickelte und sie in den USA anwendete.
Später gab er seine Erkenntnisse an seine Schüler weiter.
Bekannt wurden John Martin Littlejohn, der 1917 die erste Osteopathieschule in England gründete und William Garner Sutherland, der die craniosacrale Therapie entwickelte.
Von hier aus kam die Osteopathie nach Frankreich, Belgien und schließlich nach Deutschland.
Bereiche der Osteopathie sind:

Parietale Osteopathie
© www. hpo-osteopathie. de
Die parietale Osteopathie behandelt das Knochen und Gelenksystems des Körpers, also den Bewegungsapparat und auch alle Bindegewebe.
Z.B. Körperregionen wie der Schultergürtel, der Thorax oder die oberen und unteren Extremitäten.
Hier interessiert sich der Therapeut vor allem ob alle Gelenke und Knochen leicht beweglich und verschieblich sind und ob es/er sich für ihn typischen Bewegungsrichtungen frei bewegen kann.
Hier soll vor allem verhindert werden, dass es zu Blockaden und Mikrozirkulationsstörungen kommt, die unter Umständen auch eine Funktionseinschränkung des Gelenks oder des Knochens bedingen könnten.
Die hier gefundenen Dysfunktionen werden anschließend mit eventuellen Befunden des Nervensystems oder auch den Organen in Verbindung gesetzt und Ursache-Folge-Ketten bestimmt.
Dazu macht der Therapeut in der Regel einen Sichtbefund und beurteilt die Statik des gesamten Körpers und der Wirbelsäule.
Außerdem macht er dafür Bewegungs- und Funktionstests.
Als Knochen bzw. Gelenke des Brustkorbs werden hier z.B. die Rippen, das Brustbein und die Brustwirbelsäule untersucht.
Darauf aufbauend natürlich ebenfalls die Halswirbelsäule, auch im Zusammenhang mit dem Kiefergelenk.
Im Bereich der unteren Extremität werden z.B. Sprunggelenke, Knie oder Hüftgelenke beurteilt.
Im Bereich des Beckens werden das Kreuzbein und die Darmbeinschaufeln und ihre gelenkige Verbindung, das ISG untersucht.
Wichtig ist hier auch die gesamte Wirbelsäule und ihre Gelenkpartner.
„parietal“ = „strukturell“

Craniosacrale Osteopathie
© http://www.hpo-osteopathie.de
„Cranium“ = „Schädel“, „Sacrum“ = „Kreuzbein“
In der caraniosacralen Therapie wird der Schädel mit seinen 22 Knochenanteilen und den Schädelnähten, im Zusammenhang mit der Wirbelsäule und dem Kreuzbein, als ein zusammenhängendes System behandelt.
In der Untersuchung und Behandlung enthalten sind z.B. also alle Knochenanteile, Membranen im Schädel, Liquorflüssigkeit des Gehirns, venöser Abfluss und auch die Hirnnerven, die wichtige Funktionen übernehmen, wie Sehen, Hören oder aber auch Tränenfluss, Speichelfluss und Sensibilität des Gesichtes.
Wichtiger Bestandteil ist außerdem der Kiefer.
Im Zusammenhang mit dem Schädel werden auch die Hirnhäute untersucht, die in der Wirbelsäule, um das Rückenmark herum, bis zum Kreuzbein weiterlaufen.
Es können also Dysfunktionen des Schädeln Einfluss auf die Wirbelsäule und das Kreuzbein haben und natürlich auch Probleme des Kreuzbeins auf den Schädel oder die Halswirbelsäule einwirken.
All diese Strukturen werden also als ein zusammenhängendes System behandelt.

Viszerale Osteopathie
© www. hpo-osteopathie. de
Die viszerale Therapie beschäftigt sich mit den Organen des Brustkorbs, des Ober-und Unterbauchs und des kleinen Beckens.
Hier interessiert sich der Therapeut vor allem ob die Bindegewebshüllen, die das Organ umgeben, leicht beweglich und verschieblich sind und ob sich das Organ darin in seinen für ihn typischen Bewegungsrichtungen frei bewegen kann.
Hier soll vor allem verhindert werden, dass es zu Mikrozirkulationsstörungen kommt, die unter Umständen auch eine Funktionseinschränkung des Organs bedingen könnten.
Die hier gefundenen Dysfunktionen werden anschließend mit eventuellen Befunden des Nervensystems oder auch des Bewegungsapparates in Verbindung gesetzt und Ursache-Folge-Ketten bestimmt.
Als Organe des Brustkorbs werden hier z.B. die Lunge und der Thymus untersucht.
Im Oberbauch werden z.B. Magen, Leber und der Milz beurteilt.
Außerdem können im Unterbauch alle Darmanteile behandelt werden.
Zum viszeralen System gehören aber auch die Organe des kleinen Beckens, wie z.B. Blase, Gebärmutter oder Eierstöcke.
„viscus“ = „Eingeweide“

Kinderosteopathie
© Maren Raspel 2026
„Kind“ = „gezeugt, geboren“
Die Kinderosteopathie widmet sich ganz besonderen Patienten,
den kleinsten.
Von nur wenigen Tage alten Säuglingen oder Frühchen bis hin zum Schulkind.
Auch hier werden ganzheitlich die Beschwerden den Kindes betrachtet und gemeinsam mit den Eltern eine Behandlung erarbeitet.
In der Osteopathie für Säuglinge und Kleinkinder geht es darum, die Bedürfnisse eines kleinen Wesens zu verstehen, das unter Umständen noch nicht mit uns sprechen kann oder manchmal auch nicht möchte.
Darauf muss der Osteopath dennoch gezielt eingehen.
Essentiell ist hier ein ausführliches Anamnesegespräch mit den Eltern/Familien/Begleitpersonen.
Hier wird erfragt, ob es Beschwerden während der Schwangerschaft gab, oder unter der Geburt Stress- bzw. Notsituationen (nicht nur des Kindes, sondern auch der Mutter) aufgetreten sind.
Wichtig ist dann, wie sich die Anpassungen des Kindes in den ersten Lebenstagen oder auch Wochen entwickelt haben.
Besonderes Augenmerk gilt hier Systemen wie Atmung und Verdauung und vor allem der altersgerechten Bewegungsentwicklung des Kindes.
Wenn das Kind schon älter ist, müssten natürlich auch Kinderkrankheiten oder z.B. Miktionsbeschwerden oder andere Verhaltensweisen mit in die Annamnese einfließen.
Wie in jeder anderen osteopathischen Behandlung auch, wird nun ein körperlicher Befund folgen.
Es werden z.B. die Hüfte, die Wirbelsäule und der Schädel geprüft oder auch wichtige Organsysteme wie Lunge oder Darm untersucht.
Anschließend, oder auch teilweise schon während des Untersuchungsganges, werden die Dysfunktionen dann sanft behandelt.
Bei Kindern ist oft die Mitarbeit der Erwachsenen gefragt.
Denn nicht jedes Kind lässt sich begeistert von seinem Therapeuten anfassen und macht anstandslos alles mit, was der Osteopath jetzt gerade für richtig erachtet.
Hier ist positive Bestätigung und spielerische Ablenkung, am besten seitens der Bindungspersonen, gefragt.
Zu einer ganzheitlichen Kinderosteopathie gehört aber auch, die Beratung der Eltern in Fragen von Lagerung, Tragehaltungen Ritualisierung von Schlafverhalten etc..
Sehr wichtig für den weiteren Behandlungserfolg sind vor allem Übungen für zu Hause, die die Eltern mit ihren Kindern machen können.
Im weiteren Verlauf stehen die Therapeutinnen und Therapeuten den Eltern immer für Rückfrahgen zur Verfügung und machen eventuell weitere Kontrolltermine aus.







Osteopathie in der
Gyäkologie/ Frauenheilkunde
© www. hpo-osteopathie. de
„gynaikos“= „Frau“, „logie“ = „Lehre“
„schwanger“ = „schwer sein“, „schwerfällig“, „träge“‚ „beschwerlich“
In der Osteopathie im Bereich der Gynäkologie/Frauenheilkunde geht es knöchern z.B. um den Schwerpunkt Becken der Frau.
Der Beckenring der Frau ist anders aufgebaut als ein männlicher und unterliegt starken hormonellen Schwankungen, die z.B. innerhalb des Zyklus die Festigkeit der Haltebänder beeinflussen.
Muskulär geht es z.B. um die Muskeln des Beckenbodens und ihrer Funktion als Diaphragma und als Schließmuskeln.
Fragen wären hier: sind die Muskeln hypo-oder hyperton und werden sie vielleicht durch Probleme des Knochenapparates negativ beeinflusst.
Hier kann es z.B. um Beschwerdebilder wie Inkontinenz oder Blasenentzündungen gehen.
Cranial hat der Osteopath z.B. Einfluss auf Beschwerden wie Migräne und hormonelle Probleme des weiblichen Körpers.
In der Schwangerschaft muss der Körper, aber auch die Psyche, der Frau sich ganz neuen Herausforderungen stellen.
Der Körper musst sich für das Baby in jeglicher Hinsicht vorbereiten und verändern.
Hier kann es zu vielen Beschwerden der werdenden Mutter kommen.
Wie z.B. Rückenschmerzen aber auch Sodbrennen, Übelkeit oder Beckenringbeschwerden.
Durch die Verlagerung des Zwerchfells immer weiter nach oben, werden Druckverhältnisse von Brustkorb und Bauchraum verändert und es kommt unter anderem zur Kurzatmigkeit und Druck auf Oberbauchorgane.
Auch hier sind die hormonellen Veränderungen enorm und beeinflussen viele Systeme des Körpers. Insbesondere das gasammte Bindegewebe.
Der Osteopath wird hier mit sanften Techniken, die individuellen Symptome einer jeden Frau in der Schwangerschaft positiv beeinflussen können und erfolgreich über 9 Monate und natürlich auch darüber hinaus begleiten können.
Auch nach der Geburt kann die Rückbildung hervorragend von einem Osteopathen begleitet werden.
Osteopathie Erwachsene wird angeboten von:
Thomas Landwehr + Maren Raspel
Osteopathie für Schwangere und Säuglinge wird angeboten von:
Maren Raspel
Noch mehr Fragen zu Osteopathie?!
Auf unserer FAQ Seite sind alle häufig gestellten Fragen beantwortet.
Dry Needling

Dry Needling (trockenes Nadeln) ist eine sehr wirksame Form der Triggerpunkt-Therapie.
Mit Dry Needling werden myofasziale Triggerpunkte und Faszien behandelt.
Dabei sticht der Therapeut mit einer sterilen Akupunktur-Nadel in den Triggerpunkt.
Der Nadelstich regt die Sauerstoffversorgung der verspannten Muskelfasern und der Faszien wieder an,
senkt die Entzündungsreaktion, verbessert die Durchblutung und löst so die Verspannung dauerhaft und nachhaltig.
Der Einstich in den Triggerpunkt erzeugt eine kurze,
lokale Zuckungsreaktion im Hartspannstrang, die von vielen Patienten jedoch als angenehmer „Wohlschmerz“ und lösend empfunden wird.
Dry Needling wird angeboten von:
Thomas Landwehr
Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein naturheilkundliches Regulationsverfahren.
Die Methode eignet sich, um akute und chronische Schmerzen, organische Störungen, sowie chronische Entzündungen und Überbelastungssyndrome zu therapieren.
Die Behandlung erfolgt mit Injektionen an Schmerzpunkte, Reflexpunkte, Narben oder Störfelder.
Es können auch Triggerpunkte behandelt werden.
In der Regel wird Procain injiziert,
ein Lokalanästhetikum, das schmerzstillend und durchblutungsfördernd wirkt.
Es kommen aber bei Bedarf auch andere Mittel (z.B. Arnica, Traumeel, Zeel,..) zum Einsatz.
Neuraltherapie wird angeboten von:
Thomas Landwehr


